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Mehr oder minder belanglose Gedanken




What type of Fae are you?

Okay, ich habe also eine Kardiainsuffizienz. So what? Ich darf halt meinen Bauch eine Weile lang nicht so strapazieren, aber das ist kein Beinbruch.

Meine unmittelbare Vorgesetzte ist wie geplant informiert, dass ich da eine gewisse zum 01.10. frei werdende Stelle gerne hätte und klang so, als würde sie das ernsthaft mit mir auf der Stelle überlegen.

Wenn das klappt, dann habe ich ab Herbst statt der Perspektive, den Rest meines Lebens "Inspektor" zu sein und mich mit Fällen von Verwahrlosung und Kindesmisshandlung [und schlimmer...] immer wieder an den Rand der nervlichen Belastbarkeit treiben zu müssen (und manchmal drüber...) die Perspektive, anderen Leuten zu helfen und tatsächlich mal sowas wie Resultate zu sehen - statt immer nur durch elterliche Gewalt zertrümmerte Biografien oder auf staatliche Leistungen fixierte Eltern ("mein Kind ist ja so *theatralischseufz* SCHWIERIG und *theatralischseufz* HOCHBEGABT..." - aber dann das Balg in ein Internat in der hintersten Pampa abschieben...; am Arsch die Räuber...).

Politisch sieht es auch endlich mal so aus, als könnte ich vom Ausführer und Ausputzer für andere mal sowas wie eine "Libero-Rolle" bekommen - aber ich will's nicht verschreien...


The Would You Have Been a Nazi Test


The Expatriate

Achtung! You are 38% brainwashworthy, 9% antitolerant, and 23% blindly patriotic

Congratulations! You are not susceptible to brainwashing, your values and cares extend beyond the borders of your own country, and your Blind Patriotism does not reach unhealthy levels. If you had been German in the 30s, you would've left the country.

One bad scenario -- as I hypothetically project you back in time -- is that you just wouldn't have cared one way or the other about Nazism. Maybe politics don't interest you enough. But the fact that you took this test means they probably do. I'm gonna give you the benefit of the doubt.

Did you know that many of the smartest Germans departed prior to the beginning of World War II, because they knew some evil shit was brewing? Brain Drain. Many of them were scientists. It is very possible you could have been one of them.

Conclusion: born and raised in Germany in the early 1930's, you would not have been a Nazi.
Irritierend, irgendwie. Nicht das mit dem "ich bin kein Nazi". Das hatte ich irgendwie selbst bei einem oberflächlichen Test als Ergebnis erhofft...

Aber ich fand es ausgesprochen schmeichelhaft, dass ausgerechnet ein Einstein-Bild als Vergleich kam. Was aber andererseits wiederum ausgesprochen unhistorisch war, denn immerhin war Einstein nicht einfach ein Intellektueller, der erkannt hatte, dass da *irgendwas* nicht stimmt, sondern einer, den die Nazis am liebsten ins KZ gesteckt hätten; schon allein wegen seiner Herkunft. [*Und* wegen seiner Intelligenz...]

Ich hätte meinem Instinkt folgen sollen.
Mein Instinkt meinte: "Du bist vollgefressen. Draußen regnet es wie Sau. Außerdem hast du gerade das Treppenhaus geputzt. Und du hast noch eine ganze Reihe von StarTrek-DVDs zu kucken. BLEIB ZU HAUSE!"

Leider hatte ich K. versprochen, um 16 Uhr in einem Sachsenhäuser Lokal endlich mal wieder zu einem Stammtisch zu erscheinen.

Mistpflichtgefühl.

Wer kann schon eine Ausrede improvisieren, wenn eine alleinerziehende Mutter eines Kleinstkindes aus ihrer Wohnung ausbrechen will, um mal unter normalen Leuten zu sein?

Nun, ob nun ein [*brumm*, lassen wir die Beschreibung meines werten Gegenübers mal lieber bleiben; mir fallen da mal wieder nur diskriminierende Ausdrücke für seine sexuelle Orientierung und seinen Kleidungsstil und Schimpfwörter für seine politische "Meinung" ein...] und ein Jugendamtsinspektor so unbedingt "normal" sind, kann natürlich dahingestellt bleiben.

Jedenfalls war ich heute nachmittag dann doch da. Mit meinem werten Gegenüber gab es wenig Gesprächsstoff. Nicht nur, weil er eine diametral entgegengesetzte Auffassung davon hat, wie man seinen Lebensunterhalt erwerben sollte, sondern weil da auch politisch Welten zwischen liegen. [Was ich irgendwie SEHR beruhigend finde... Mit derlei Leuten was gemein zu haben, wäre bedenklich...]

Mit einer halben Stunde Verspätung tauchte dann K. auf. Mit ihrem Kinderwagen und ihrer Tochter J. [bzw., F., wenn man die Kompromissnamensformel verwenden würde].

Ich kann K. recht gut leiden, muss ich dazu sagen. Auch (vielleicht sogar weil) sie leicht durchgeknallt ist. Was sich aber seit der Geburt von J. irgendwie gelegt zu haben scheint. Hormone sind schon was seltsames. Egal.

Also jedenfalls war danach das Thema irgendwie nur "alles rund ums Kind". Zwei Stunden lang. Ich spare hier die Details aus. Ich muss das ganze echt SCHLEUNIGST verdrängen...

Tolles Wochenende.

Als hätte ich nicht eigentlich im Beruf schon mehr als genug mit anderer Leute Kindern zu tun. Gut, okay, J. IST süß. Und? Was ist der Punkt? Muss sie deswegen öffentlich gewickelt und ewig lang gestillt werden? Reicht es nicht, dass ich unter der Woche die ganze Zeit dazu verpflichtet werde, mir anderer Leute Kinderprobleme anzuhören? Muss das auch noch am Wochenende sein?

AAAAAARGH!!!

Es hat nicht viel gefehlt und man hätte gemerkt, dass ich am liebsten laut schreiend rausgerannt wäre... [Zum Glück ist das in einer Gegend gewesen, wo es hätte sein können, dass mir durch Zufall jemand aus meinem Bekanntenkreis, oder von früher aus der Schulzeit, über den Weg läuft - daher konnte ich mir das gerade noch so verkneifen...]

Wenn wenigstens dieser verflixte liberale Spalter da gewesen wäre. Dann wäre vielleicht eine andere Thematik aufgekommen.

Irgendeine andere.

Egal welche.

Aber BITTE BITTE BITTE nicht genau die Sachen in mir aufwärmen, die mir schon unter der Woche das Leben emotional zur Hölle machen... :o(

Wenn sowas nochmal droht, muss ich mir DRINGEND eine gute Ausrede einfallen lassen, warum ich gerade zu dem Termin überhaupt nicht kann...

Ob mir wohl jemand glauben würde, dass ich noch ein Rauhfasertapetenmuster auswendig lernen muss? :o(

The Times, London, July 24, 2005

Police shot wrong man
Jonathan Calvert and David Leppard
Suspect was innocent Brazilian electrician

SCOTLAND YARD was forced to admit last night that a man shot five times from close range by police officers was not connected to Thursday’s London terror attacks.

In a short statement the Metropolitan police described the man’s death as a tragedy and expressed “regret”. He was named as Jean Charles de Menezes, a 27-year-old electrician from Brazil who had been working legally in Britain for three years. It is believed he lived with relatives in Brixton, south London.

The killing of an apparently innocent man will be a serious setback in what is already a difficult inquiry. As well as pursuing the attempted bombers, police and intelligence services disclosed yesterday that they were hunting up to 30 people thought to have assisted the two terror attacks in London in recent weeks.

It has also been disclosed that MI5 has warned Tony Blair that the threat from Al-Qaeda, with the possibility of more suicide attacks, is likely to continue for at least five years.

Witnesses to the killing of Menezes described how he was chased into Stockwell Tube station on Friday morning by armed plainclothes officers and killed with shots to the head while lying on the floor of a train.

The officers are thought to have feared that Menezes, who was wearing a quilted jacket on a summer’s day, might have been concealing a bomb. No explosives were found on him.

Within hours of the shooting, however, senior officers were saying they were “very confident” the man had been one of the four bombers who attempted to set off explosives in London on Thursday.

Then, as it emerged that the Brazilian was not one of the four, officers suggested he was still linked to the bombings.
Sir Ian Blair, the Metropolitan police commissioner, said on Friday the shooting was “directly linked” to anti-terror operations. Even yesterday, hours before Menezes’s identity was confirmed, security sources said he had been known to police from a recent counter-terrorist investigation.

It now appears to be a case of mistaken identity. The body of the electrician, originally from a town north of Rio de Janeiro, was identified by his cousin in Britain, Alex Alves Pereira.

Last night Pereira said: “What can the police say? They will try to justify this but there’s no way. My cousin’s body had his head blown apart with bullets in the back of the head.”

He added: “Jean came from a tight-knit family. We are all absolutely devastated.”

Last night police confirmed Menezes’s identity. A statement earlier in the day had said: “We are now satisfied that he was not connected with the incidents of Thursday, July 21, 2005. For somebody to lose their life in such circumstances is a tragedy and one that the Metropolitan police service regrets.”

The Brazilian government said it was “shocked and perplexed” at the killing and expected a full explanation.

Menezes was followed by officers on Friday morning after leaving a block of flats that had been under surveillance in Tulse Hill, south London. The officers were under the control of Gold Command, Scotland Yard’s major incident centre.

Originally, police had said the man walked from a property in Stockwell to the local Tube station. But later the statement was changed to say he had been under surveillance during a three-mile bus journey from his home to the station.

“They picked him up hoping that he would take them to other people. But as soon as he was seen going towards the Tube they had to take action,” a police source said.
The armed officers intervened as Menezes entered Stockwell station. Witnesses there say he bolted, leaping over the ticket barrier and running down the escalator, pursued by the plainclothes officers.

Mark Whitby, who was on the train, said: “As the man
got on the train I looked at his face. He looked like a cornered rabbit. He looked absolutely petrified.”

Whitby said Menezes tripped or was pushed to the floor. “One of the police officers was holding a black automatic pistol in his left hand. They held it down to him and unloaded five shots into him.”

It is not clear why Menezes, who was described as light-skinned, ran from the officers. Gesio de Avila, a friend, last night told how Menezes had been planning to buy a motorbike because of all the disruption to public transport. He added that he did not believe understanding police instructions would have been a problem for Menezes.

“He had good English, better than mine,” said Avila. “The police stopped him sometimes, because he used the Underground every day, and asked him some things, and every time they would tell him ‘thank you’, and ‘sorry for stopping you’.”

The Independent Police Complaints Commission confirmed it will launch an investigation into the death. The police said an inquest would be opened and adjourned.

The shooting of an apparently innocent man will cause major disquiet both in the Muslim community and in SO19, the elite firearms unit involved in hunting the suicide bombers.

Two firearms officers are facing a murder investigation after being accused over the shooting of Harry Stanley in 1999. Stanley was shot by SO19 after he was seen carrying what officers judged to be a weapon but was in fact a table leg.

The case has sparked anger among the officers’ colleagues who believe they have been made scapegoats.

Friday’s shooting had inflamed tensions in the Islamic community because it was at first thought the victim was Asian. Baroness Uddin, a Labour Asian peer, said: “There is so much scepticism out there because I think while people like myself might have known about the shoot to kill policy, is it not known out there?”

The Met issued new guidance to firearms officers after 9/11, directing them to shoot a suspected suicide bomber in the head to prevent him detonating any explosive.

Writing in today’s News of the World, Lord Stevens, the former Metropolitan police commissioner, defended what he described as the “shoot to kill to protect” policy to save innocent lives in a “time of unique evil”. He added: “I have no doubt that now, more than ever, the principle is right despite the chance, tragically, of error.”

However, Inayat Bunglawala, of the Muslim Council of Britain, said: “We have had many phone calls today from anxious Muslims. It now appears we have have a ‘shoot first, ask questions later’ policy.”

A Downing Street spokesman said: “The prime minister has said all along he supports all the efforts of police and law enforcement agencies.”

Police established Menezes’s identity after armed officers raided a flat in a block in Scotia Road, Tulse Hill. It is believed the flat is in the same block from which Menezes set off on his final journey. Officers fired gas canisters before storming the three-storey building. More than 15 shots were heard.

Police were still hunting yesterday for at least three bombers. A police source said two men held at London’s high-security Paddington Green police station after being arrested in Stockwell on Friday were “very specifically” linked to the investigation. Downing Street sources said one of the two men was among the bombers.

Police believe privately that it is likely Thursday’s botched attacks were linked to the July 7 suicide London bombings that killed 56 people and injured 700.

One line of inquiry is the possibility that two of the men from last week’s attempt went on an adventure holiday in north Wales with two of the suicide bombers from Beeston, Leeds.

Police are convinced last week’s failed attacks on stations at Shepherd’s Bush, the Oval and Warren Street, and a No 26 bus in Hackney Road, Shoreditch, could not simply have been an attempt to copy the earlier atrocities. Detectives say acquiring components and expertise would have taken longer than two weeks to organise.

They are hunting between 20 and 30 people believed to have acted as associates to the two sets of attacks. “Some of these people will be based here in Britain, some of them will be placed elsewhere, such as Pakistan,” sources said.

Forensic scientists are still examining the “home-made” bombs used in both attacks. A police source said the explosives from Thursday’s attacks were “very similar to the stuff found in Leeds”.


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Was lernen wir daraus?

Man sollte als "un-englisch" aussehender Elektriker nicht mit un-sommerlicher Kleidung auf dem Weg zur Arbeit die Londoner U-Bahn benutzen und NIE! NIE! NIE! von der Polizei wegrennen, da man sonst als vermeintlicher Terrorist, der sich mutmaßlich auf dem Weg zu einem Attentat befindet, wehrlos am Boden liegend hingerichtet wird?

Oder: Die Menschheit entwickelt sich immer mehr zu einer Ansammlung paranoider xenophober Gewalttäter/Mörder (egal, ob in Uniform oder in sonstiger "Wir-Identität" schaffender Kleidung bzw. Organisationsform)?

Jedenfalls verstehe ich die Menschheit irgendwie nicht mehr. Da ist kein Sinn mehr drin. Das ist nur noch ein enormer Vernichtungstrieb am Werk, der sich gegen alles richtet, was irgendwie "anders" ist oder jedenfalls als "anders" als ein vermeintliches "Wir" wahr genommen wird.

So. Mal wieder Zeit zum Dampf ablassen...

Tolle Demos heute. Hannover und Dresden, die ja so unglaublich (oh, ein Wortspiel...) viele Leute auf der Straße hatten, haben es nicht geschafft, die Aktion "Rote Karte für die KMK" mitzumachen. [Wieso waren die Demos eigentlich bundesweit, wenn dann die einzige bundesweite Aktion nicht überall läuft?, könnten böse Zungen anmerken...]

Hier in Frankfurt war im Vorfeld und auf der Demo selbst die Zusammenarbeit auch außergewöhnlich. Nein, da fehlt kein Adjektiv wie "gut". Denn sich an sowas zu gewöhnen, wo jeder nur den eigenen Bereich im Auge hat und bearbeitet und diverse Organisatoren nicht einmal *das* hinkriegen, das wäre wirklich keine gute Idee.

"Mitdenken - Freude schenken!" sagte früher eine damalige Frankfurter AStA-Vorsitzende. Mittlerweile dürfte leider eher "Mitdenken ist Glückssache..." gelten.

Und wo ich schon bei Wortspielen bin: Was meint eigentlich "autonome AntiFa"? Autonom darin, anderen ihren Willen aufzuzwingen? [Hey, ho, Herrschaftsfreiheit!!! - also, jedenfalls für uns, aber eben auch die Freiheit, andere zu beherrschen...?] Meint autonom etwa: denen, die sich an Absprachen halten wollen, "Spaltung" vorzuwerfen? Oder den Vorwurf "mangelnder Solidarität" an sie zu richten, wenn die werten Damen und Herren des "antikapitalistischen Blocks" auf die Polizei mit Böllern werfen und sich dann empören, dass dafür Leute aus ihren Reihen "abgegriffen" werden und Knüppel zum Einsatz kommen? Oder ist das "antikapitalistisch"?

btw: einerseits gegen den Staat sein, andererseits aber gegen die, die keinen Staat wollen [weil der Staat die Profitmaximierung hindert] sein, das ist mir irgendwie einen Hauch zu dialektisch...

Dann wird auf der Abschlusskundgebung auch noch Empörung geäußert, dass der Anmelder der Demo, der vom "antikapitalistischen Block" während der gesamten Demo immer wieder und wieder in die Bredouille gebracht worden ist, nicht die Demo zum solidarischen Kampf gegen das System (d.h., zur offenbar vorab geplanten Schlägerei mit der "Polente") aufgefordert hat oder zur Gefangenenbefreiung oder wasweißich.

Toll. Wieso wird der Anmelder nicht gleich gebeten, sich öffentlich strafbar zu machen?

Besonders toll dann die selbe Dame auf den Geburtstagsempfang von Marcel Reich-Ranicki in der Paulskirche hinweist. Naaaaain. Nicht, weil das ein Jude ist. GANZ so schlimm nun auch wieder nicht. Sondern wegen Herrn Koch, der da Gast ist. Wiederum böse Zungen würden nun unterstellen: "Guter Jude", der sich von uns inhaltlich besetzen lässt, "weniger guter Jude", der halt "die falschen Freunde" [na klar - die Repräsentanten des Schweinesystems] hat.

Wirklich brilliante "antifaschistische" Dialektik...

PS: Irgendwie habe ich gerade äußerst negative Konnotationen, dass der Ziel-Sprecher vom JP Morgan Chase Corporate Challenge (d.h., coporate-identity-Massenjogging) ständig auffordert, dass die Läufer nochmal "Gas geben" sollen. Manche Floskeln sind einfach situativ unerträglich.

Nein, wirklich!

Okay, vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit etwas unpraktischen Materialien arbeite (etwa ein Jahr alten, nicht sonderlich pedantisch durchindizierten VHS-Videos, einer VHS-C Handkamera und einem etwas störrischen DVD-Recorder), aber jedenfalls hocke ich jetzt schon seit mehreren Tagen an einer im Endeffekt schaudrig grob aufgelöst aussehen werdenden "Schpeschl-DVD" für wen anderes.

Und wie am timestamp zu erkennen sein dürfte, hat die gestrige Sitzung bis ordentlich nach heute hinein gedauert.

Und ich bin immer noch nicht fertig... arghl... Auf der DVD sind erst etwa 8 Minuten drauf. Und vom wirklich kreativ-sein-wollenden Material habe ich gerade mal festgestellt, wo es zu finden ist und per Präsentationsprogramm Zwischenbilder für die einzelnen Sequenzen erstellt...

Dafür bekomme ich sicher weder einen Grimme-Preis, noch eine aufblasbare Waschmaschine (bei 5.000 € Zuzahlung), noch sonst irgendwas als Belohnung für.

Außer dem Gefühl, mal wieder diejenige Gehirnhälfte eingesetzt zu haben, die sich mit derlei Dollereien meint, wohlfühlen zu wollen.

Hm.

Verflixt.

Ein Cover und einen DVD-Aufkleber habe ich auch noch nicht designed.

Ich sollte echt mal an meinem Perfektionismus-Drang arbeiten.

Das nimmt ungesunde Ausmaße an...

UPDATE: Das Ergebnis war zwar nicht perfekt, aber doch ganz okay. ;-)

UPDATE2:Aber es will nicht auf Äpfeln laufen. MIST!!! ;-( Na egal... ich wollte mir sowieso mal einen DVD-Brenner kaufen... hoffentlich reicht die Aufwandsentschädigung vom Senat wenigstens ansatzweise zum Ausgleich meines Minus, das dann in Verbindung mit Literaturneuanschaffungen zu Frühlingsanfang auf mein Konto drängt...

Ich hasse Schreibblockaden. Immer wieder, wenn ich was ganz dringend schreiben muss (Hausarbeiten z.B.) kommt so eine blöde Schreibblockade und versaut mir nicht nur die Laune, sondern hindert mich auch, mit wichtigen Sachen mal OHNE Panikattacken fertig zu werden.

Momentan schaffe ich es nicht einmal, mich zu überwinden, das Literaturverzeichnis fertigzutippen... Geschweige denn die 12 Seiten INHALT... Und das Peinliche ist: Es geht ausgerechnet um eines der Gebiete, in denen ich mir einbilde, was auf dem Kasten zu haben. Soziologie des Wahlverhaltens. Ich habe allen möglichen Kram dazu im Kopf - aber ich kriege das einfach nicht in den Rechner gehackt... :o(

Ich wünschte echt, ich hätte eine Art Wundermittel gegen diesen Mistzustand.

Irgendeinen Tee zum Beispiel.

Habe ich aber nicht.

*seufz*

Ich hoffe nur, dass ich die jetzige überwinde, bevor der Abgabetermin vorbei ist...

wird es sein, in Griesheim zu sein und mir etwas über meine Zukunft erzählen zu lassen.

Ich gehe davon aus, dass ich da zwar auch nix näheres gesagt bekommen werde, nur den üblichen Sermon, dass natürlich ab Januar für alle besser wird und dass wir alle zusammen halten müssen und das die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den nächsten Monaten besonders wichtig ist und besonders gewertschätzt wird und dass wir uns alle anstrengen müssen um das gemeinsame Ziel gemeinsam zu erreichen und dass niemand zurückgelassen werde soll, u.s.w.

Laber-Rhabarber, wie immer.

Wer beim Zusammenzählen von eins und eins "Zwei!" herausbekommt, dem ist klar, dass unsere werten Großkopferten, die uns so gerne mit dem "wir" ins Boot holen, noch keinen Plan haben, wie unsere Dienststelle ab Januar aussehen soll. (Eigentlich sollten nicht einmal die Standorte klar sein - aber das wird eh' mal wieder im Hinterzimmer nach Verhandlungen der Finanzsteuerung mit den Bürovermietern entschieden...)

Denn die Arbeitsgruppe zur Definition der Tätigkeiten und der zukünftigen Zusammenarbeit, der Arbeitsabläufe im "Jugend- und Rumpf-Sozialamt", also dem "ohne Arbeitsgemeinschaft Frankfurt/Offenbach für Hartz IV", ist erst am Dienstag nachmittag gebildet worden...

Und über so lächerliche Nebensächlichkeiten wie "was macht eigentlich die Jugendhilfe?" oder "wie geht das mit den ganzen Unterhaltssachen?" oder gar "Ersatzansprüche und Forderungseinzug, wie machen wir das in Zukunft - und wie stellen wir sicher, dass am 1.1. da nicht alles zusammenbricht???", da hat man meines Wissens nicht einmal darüber nachgedacht, dass man da sich mal rüber Gedanken machen müsste...

Das alles kulminiert für mich morgen im Begriff GRIESHEIM.

Schade.

Denn Griesheim kann eigentlich ganz nett sein. Auch die Menschen da.

Wenigstens die, die dort leben und nicht für eine Dienstversammlung das (noch) größte Amt der Stadtverwaltung hinbestellt haben.

Im Prinzip bin ich fertig umgezogen. Es sind auch FAST alle Kartons ausgepackt.

Aber so drei von den Dingern wehren sich irgendwie.

Oder ich habe einfach noch nicht den Nerv dazu gehabt.

Weil deren Inhalt einfach ZU ungeordnet ist.

So.

Und jetzt gehe ich den Plattenspieler auspacken und anschließen, weil diese Ausrede zum Nichtstun für den Plattenspieler einfach nicht passt. Der ist nämlich im Originalkarton transportiert worden.

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