Akademisches
Oft wird ja unterstellt, dass Publikationen von Hochschulen "Linkstendenz" hätten.
Der Uni-Report der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat in seiner aktuellen Beilage für die Studierenden im ersten Semester da offensichtlich eine Ausnahme gemacht...
Siehe: http://www.muk.uni-frankfurt.de/org/ltg/admin/muk/Publikationen/UniReport/dokumente/ur-7-8/Ur-2007-02-aktuell.pdf
Eingeleitet wird diese Beilage mit einem Artikel eines Vizepräsidenten der Uni, ProfDr. Ingwer Ebsen (der Mann heißt wirklich so), in dem dieser den Fachschaften in Bezug auf die Verwendung der von den Studis ab dem Wintersemester zwangsweise eingezogenen "Studienbeiträge" von pro Semester 500 Euro lediglich ein bloßes Anhörungsrecht zugesteht. Nette Sache, das. Zum Einen wird man an der JWGU vom Mitglied einer Körperschaft zum Kunden einer Stiftung reduziert - und dann darf man statt mitbestimmen nur noch unverbindlich seine Meinung äußern, was etwa so viel Gewicht hat wie ein Leserbrief in der BILD...
Das wäre ja noch soweit im Rahmen des leider Üblichen; "ordre de mufti" statt Mitbestimmung ist man ja nun mittlerweile im allgemeinen Entmündigungsprozess gewohnt.
Die Sahnehaube darauf ist jedoch, dass dann bei den "Plänen von Studierenden für das Sommersemester" ein Kurzinterview mit dem örtlichen stellvertretenden RCDS-Vorsitzenden, der dann einfließen lässt:
[...]Außerdem bin ich auch hochschulpolitisch aktiv, beim RCDS. Da will ich auch noch ein bisschen was machen, um die Ziele des RCDS zu verwirklichen und unsere Wählerschaft besser vertreten zu können.
Man sollte noch ergänzend wissen, dass der RCDS Frankfurt am Main an der Uni seit der Einführung der Langzeit- und Zweitstudiengebühren, spätestens seit der Einführung einer Art "Wahlpflicht" zur Studierendenschaft, samt und sonders Ausflüsse der absoluten CDU-Landesherrschaft, nicht ganz unverdientermaßen das Dasein einer 2-von-21-Sitzen-Splittergruppe führt und dass seit diversen Ausgaben keine "Zufallstreffer" für derlei Befragungen mehr bei Mitgliedern des Studierendenparlaments gelandet sind. Von diesen hatte früher meines Wissens noch niemand auf die Mitgliedschaft in der jeweiligen Hochschulgruppe hingewiesen, geschweige denn auf die Wahlen - außer in der jeweiligen Dezember-Ausgabe, in der sich alle zur Wahl antretenden Gruppen gleichberechtigt äußern dürfen...
Ich persönlich hoffe, dass der AStA der Frankfurter Uni mit der Pressestelle derselben mal ein ernstes Wörtchen redet über die Frage der politischen Neutralität...
Der Uni-Report der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat in seiner aktuellen Beilage für die Studierenden im ersten Semester da offensichtlich eine Ausnahme gemacht...
Siehe: http://www.muk.uni-frankfurt.de/org/ltg/admin/muk/Publikationen/UniReport/dokumente/ur-7-8/Ur-2007-02-aktuell.pdf
Eingeleitet wird diese Beilage mit einem Artikel eines Vizepräsidenten der Uni, ProfDr. Ingwer Ebsen (der Mann heißt wirklich so), in dem dieser den Fachschaften in Bezug auf die Verwendung der von den Studis ab dem Wintersemester zwangsweise eingezogenen "Studienbeiträge" von pro Semester 500 Euro lediglich ein bloßes Anhörungsrecht zugesteht. Nette Sache, das. Zum Einen wird man an der JWGU vom Mitglied einer Körperschaft zum Kunden einer Stiftung reduziert - und dann darf man statt mitbestimmen nur noch unverbindlich seine Meinung äußern, was etwa so viel Gewicht hat wie ein Leserbrief in der BILD...
Das wäre ja noch soweit im Rahmen des leider Üblichen; "ordre de mufti" statt Mitbestimmung ist man ja nun mittlerweile im allgemeinen Entmündigungsprozess gewohnt.
Die Sahnehaube darauf ist jedoch, dass dann bei den "Plänen von Studierenden für das Sommersemester" ein Kurzinterview mit dem örtlichen stellvertretenden RCDS-Vorsitzenden, der dann einfließen lässt:
[...]Außerdem bin ich auch hochschulpolitisch aktiv, beim RCDS. Da will ich auch noch ein bisschen was machen, um die Ziele des RCDS zu verwirklichen und unsere Wählerschaft besser vertreten zu können.
Man sollte noch ergänzend wissen, dass der RCDS Frankfurt am Main an der Uni seit der Einführung der Langzeit- und Zweitstudiengebühren, spätestens seit der Einführung einer Art "Wahlpflicht" zur Studierendenschaft, samt und sonders Ausflüsse der absoluten CDU-Landesherrschaft, nicht ganz unverdientermaßen das Dasein einer 2-von-21-Sitzen-Splittergruppe führt und dass seit diversen Ausgaben keine "Zufallstreffer" für derlei Befragungen mehr bei Mitgliedern des Studierendenparlaments gelandet sind. Von diesen hatte früher meines Wissens noch niemand auf die Mitgliedschaft in der jeweiligen Hochschulgruppe hingewiesen, geschweige denn auf die Wahlen - außer in der jeweiligen Dezember-Ausgabe, in der sich alle zur Wahl antretenden Gruppen gleichberechtigt äußern dürfen...
Ich persönlich hoffe, dass der AStA der Frankfurter Uni mit der Pressestelle derselben mal ein ernstes Wörtchen redet über die Frage der politischen Neutralität...
Bornheimer - am Sonntag, 15. April 2007, 18:54 - Rubrik: Akademisches
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Da niemand aus meiner Fachschaft es für nötig befand, auf einen Aktivierungsversuch zu reagieren, mal so zu Dokumentationszwecken in leicht veränderter Fassung auch hier...
Hallo zusammen,
ich nehme mal an, dass ihr alle ein ruhiges Wochenende gehabt habt, das ihr nicht mit Sacharbeit stören wolltet. Oder ein sehr stressiges, sodass ihr keine Zeit hattet, meine vorangegangene Mail vom Donnerstagabend zu lesen und euch dazu eine Meinung zu bilden. Denn: Das waren jetzt, sofern ich mich nicht verzählt habe, genau NULL Reaktionen innerhalb von 73 Stunden auf die über den Verteiler geschickte Entwurfsfassung der neuen Studien- und Prüfungsordnung, die unseren Fachbereich tiefgreifend strukturell verändern wird.
Sind alle außer mir in Urlaub gefahren oder interessiert die Frage, wie zukünftig am FB studiert werden soll, wirklich niemanden in diesem Verteiler? :-?
Ich würde ja eigentlich meinen, dass die Mitglieder einer sich selbst als kritisch verstehenden Fachschaft dazu *irgendwelche* Meinungen haben sollten. Ich stelle ja nicht einmal qualitiative Ansprüche; überhaupt irgendwelche Reaktionen wären bereits tendenziell hilfreich.
Oder ist die Fachschaft tatsächlich so uninteressiert an den Grundlagen ihrer Zukunft? Und sind ihre Mitglieder so sehr auf ihren eigenen Abschluss (oder ihr privates Verwirklichen der Ziele ihrer individuellen Gelüste) unter individuellen zeitökonomischen Abwägungen ("Prioritäten setzen") fixiert, dass sie derlei ohne eigene Reflexion oder Deliberation anderen zu überlassen gewillt sind, da es sie selbst vermeintlich auf der Basis des "nach uns die Sintflut"-Prinzips nicht/nicht mehr betreffen wird?
Ich kann auch gerne in der Senatskommission sagen, dass es meiner werten Fachschaft schlicht scheißegal ist, was am eigenen Fachbereich passiert, falls das der Wille meiner werten Fachschaft ist. Denn das wäre mein Eindruck von dieser Nicht-Debatte.
Grüße,
Peter
PS: Das soll ein Versuch eines Arschtrittes sein. Ich kann auch noch wesentlich primitiver werden, würde das aber gerne unterlassen.
PS2: Ebenso bezeichnend wie die Gleichgültigkeit bezüglich der Studien- und Prüfungsordnung ist die Gleichgültigkeit, mit der auf A. W.s Einwurf zu St.s HHG-Novellierungswünsche reagiert worden zu sein scheint... Es tut echt sauweh, das bewusst mitzuerleben.
Noch habe ich die schwache Hoffnung, dass ich für diesen Arschtritt wenigstens von jemandem Kritik ernte, wie ich darauf komme, meine Fachschaft so zu dissen... Aber es ist in der Tat eine SEHR schwache Hoffnung.
Ich meine, wie kann man Studis noch zum Nachdenken und aktiv werden bringen, wenn nicht mit einem Thema, das sie selbst mindestens mittelbar und nachfolgende Studis sehr deutlich und unmittelbar treffen wird?
Ich verstehe es einfach nicht, wie mensch so abgefuckt gleichgültig sein kann. Wie mensch so komplett jedes Gefühl der Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber anderen nicht nur zu unterdrücken vermag, sondern offenbar gar nicht erst hat.
ARME WELT!!!
PS: Technische Fehler/Probleme lagen definitiv nicht vor - denn darüber hat sich auch niemand beschwert. Und dass meine Mail von vor drei Tagen nicht angekommen wäre, trifft auch nicht zu - denn dann hätte ich sie selbst ebenfalls nicht über den Verteiler erhalten... Habe ich aber. Noch am selben Abend. Selbst dass der Verteiler zwischenzeitlich Probleme gehabt hätte, kann ich ausschließen, da die oben zitierte Mail binnen weniger Minuten vom Moderator freigeschaltet wurde, so dass sie als Verteilermail bei mir wieder ankam...
Hallo zusammen,
ich nehme mal an, dass ihr alle ein ruhiges Wochenende gehabt habt, das ihr nicht mit Sacharbeit stören wolltet. Oder ein sehr stressiges, sodass ihr keine Zeit hattet, meine vorangegangene Mail vom Donnerstagabend zu lesen und euch dazu eine Meinung zu bilden. Denn: Das waren jetzt, sofern ich mich nicht verzählt habe, genau NULL Reaktionen innerhalb von 73 Stunden auf die über den Verteiler geschickte Entwurfsfassung der neuen Studien- und Prüfungsordnung, die unseren Fachbereich tiefgreifend strukturell verändern wird.
Sind alle außer mir in Urlaub gefahren oder interessiert die Frage, wie zukünftig am FB studiert werden soll, wirklich niemanden in diesem Verteiler? :-?
Ich würde ja eigentlich meinen, dass die Mitglieder einer sich selbst als kritisch verstehenden Fachschaft dazu *irgendwelche* Meinungen haben sollten. Ich stelle ja nicht einmal qualitiative Ansprüche; überhaupt irgendwelche Reaktionen wären bereits tendenziell hilfreich.
Oder ist die Fachschaft tatsächlich so uninteressiert an den Grundlagen ihrer Zukunft? Und sind ihre Mitglieder so sehr auf ihren eigenen Abschluss (oder ihr privates Verwirklichen der Ziele ihrer individuellen Gelüste) unter individuellen zeitökonomischen Abwägungen ("Prioritäten setzen") fixiert, dass sie derlei ohne eigene Reflexion oder Deliberation anderen zu überlassen gewillt sind, da es sie selbst vermeintlich auf der Basis des "nach uns die Sintflut"-Prinzips nicht/nicht mehr betreffen wird?
Ich kann auch gerne in der Senatskommission sagen, dass es meiner werten Fachschaft schlicht scheißegal ist, was am eigenen Fachbereich passiert, falls das der Wille meiner werten Fachschaft ist. Denn das wäre mein Eindruck von dieser Nicht-Debatte.
Grüße,
Peter
PS: Das soll ein Versuch eines Arschtrittes sein. Ich kann auch noch wesentlich primitiver werden, würde das aber gerne unterlassen.
PS2: Ebenso bezeichnend wie die Gleichgültigkeit bezüglich der Studien- und Prüfungsordnung ist die Gleichgültigkeit, mit der auf A. W.s Einwurf zu St.s HHG-Novellierungswünsche reagiert worden zu sein scheint... Es tut echt sauweh, das bewusst mitzuerleben.
Noch habe ich die schwache Hoffnung, dass ich für diesen Arschtritt wenigstens von jemandem Kritik ernte, wie ich darauf komme, meine Fachschaft so zu dissen... Aber es ist in der Tat eine SEHR schwache Hoffnung.
Ich meine, wie kann man Studis noch zum Nachdenken und aktiv werden bringen, wenn nicht mit einem Thema, das sie selbst mindestens mittelbar und nachfolgende Studis sehr deutlich und unmittelbar treffen wird?
Ich verstehe es einfach nicht, wie mensch so abgefuckt gleichgültig sein kann. Wie mensch so komplett jedes Gefühl der Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber anderen nicht nur zu unterdrücken vermag, sondern offenbar gar nicht erst hat.
ARME WELT!!!
PS: Technische Fehler/Probleme lagen definitiv nicht vor - denn darüber hat sich auch niemand beschwert. Und dass meine Mail von vor drei Tagen nicht angekommen wäre, trifft auch nicht zu - denn dann hätte ich sie selbst ebenfalls nicht über den Verteiler erhalten... Habe ich aber. Noch am selben Abend. Selbst dass der Verteiler zwischenzeitlich Probleme gehabt hätte, kann ich ausschließen, da die oben zitierte Mail binnen weniger Minuten vom Moderator freigeschaltet wurde, so dass sie als Verteilermail bei mir wieder ankam...
Bornheimer - am Montag, 3. April 2006, 00:56 - Rubrik: Akademisches
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Ich habe einen neuen Indianernamen, quasi.
"Der immer alle Bücher kauft".
Wobei das eine Kurzfassung ist.
Die Langform ist: "So ein Kleiner mit kurzen Haaren, der immer alle Bücher kauft".
Geht auch noch länger: "So ein kleiner Dicker mit kurzen Haaren, der nicht in die Bibliothek geht oder sich die Sachen ausleiht oder kopiert, sondern immer alle Bücher kauft und die ganze Zeit mit extrem langen Wortbeiträgen nervt, die kein Mensch kapiert und die vom Thema abzuweichen scheinen". Aber SO hart war die Beschreibung dann doch nicht.
Mal davon abgesehen, dass ich gar nicht immer alle Bücher kaufe, die in Lehrveranstaltungen mehr oder weniger zum Apparat des zu nutzenden zählen: Wo ist das verdammte Problem???
Okay. Ich KAUFE Bücher. Bücher, die ich brauche, um in Lehrveranstaltungen mit den darin enthaltenen Texten arbeiten zu können.
Und genau das ist das Problem von meiner Seite her. Denn leider muss ich 21 Stunden die Woche arbeiten. In meinem Beruf. Minimum. Tatsächlich meistens mehr. Darüber hinaus gebe ich mir "freiwillig" Mitarbeit in der studentischen und in der akademischen Selbstverwaltung. Macht nochmal so inklusive Schriftverkehr gut 10 Stunden. Ebenfalls eher mehr. Müsste ich eigentlich nicht. Aber sollte ich halt schon machen, wenn ich will, dass das, was ich denke, was gemacht werden sollte, auch tatsächlich gemacht wird - und nicht einfach liegen bleibt.
Dieser Bornheimer hier ist im Ergebnis fast jeden Tag mindestens bis 20 Uhr mit irgendwelchen Arbeiten beschäftigt. Also, inklusive so Lappalien wie dem Nachkommen zu seiner Verpflichtung, in Lehrveranstaltungen physisch anwesend zu sein, die mit dem (meinerseits) gewollten geistigen Anwesendsein und Mitarbeiten einhergeht.
Danach haben die meisten Bibliotheken, mindestens aber die meisten Copy Shops, schlicht zu, oder leihen nicht mehr aus, oder, selbst wenn sie ausleihen würden und eine Kopiergelegenheit existieren würde, immer genau dasjenige verflixte Drecksbuch (pardon), das ich dringendst brauche, ist schlicht schon von wem anderen ausgeliehen.
Ich würde sehr, sehr gerne in Bibliotheken müßiggehend arbeiten, durch die Regale stöbern, Querverweisen nachgehen, und einfach meiner Neugier folgen können.
Aber das haut rein zeitlich nicht hin.
Also: Ja, ich KAUFE Bücher. Und nicht gerade wenige. Und zwar deswegen, weil ich keine andere Wahl habe.
Davon abgesehen: Wenigstens kann ich mich damit trösten, dass die Leute, die Bücher schreiben, von mir einen (sehr...) bescheidenen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt bekommen. Und in Verlagen und Zwischenhändlern Arbeitsplätze gesichert oder wenigstens bei deren InhaberInnen die Kaufkraft gestärkt wird...
Und wenn dann wieder jemand seine Abscheu äußert, dass ich Bücher allen Ernstes kaufe, ich verabscheuenswertes Unwesen, ich, nun, dann war das jetzt wenigstens einen blog-Eintrag bei mir selbst wert...
"Der immer alle Bücher kauft".
Wobei das eine Kurzfassung ist.
Die Langform ist: "So ein Kleiner mit kurzen Haaren, der immer alle Bücher kauft".
Geht auch noch länger: "So ein kleiner Dicker mit kurzen Haaren, der nicht in die Bibliothek geht oder sich die Sachen ausleiht oder kopiert, sondern immer alle Bücher kauft und die ganze Zeit mit extrem langen Wortbeiträgen nervt, die kein Mensch kapiert und die vom Thema abzuweichen scheinen". Aber SO hart war die Beschreibung dann doch nicht.
Mal davon abgesehen, dass ich gar nicht immer alle Bücher kaufe, die in Lehrveranstaltungen mehr oder weniger zum Apparat des zu nutzenden zählen: Wo ist das verdammte Problem???
Okay. Ich KAUFE Bücher. Bücher, die ich brauche, um in Lehrveranstaltungen mit den darin enthaltenen Texten arbeiten zu können.
Und genau das ist das Problem von meiner Seite her. Denn leider muss ich 21 Stunden die Woche arbeiten. In meinem Beruf. Minimum. Tatsächlich meistens mehr. Darüber hinaus gebe ich mir "freiwillig" Mitarbeit in der studentischen und in der akademischen Selbstverwaltung. Macht nochmal so inklusive Schriftverkehr gut 10 Stunden. Ebenfalls eher mehr. Müsste ich eigentlich nicht. Aber sollte ich halt schon machen, wenn ich will, dass das, was ich denke, was gemacht werden sollte, auch tatsächlich gemacht wird - und nicht einfach liegen bleibt.
Dieser Bornheimer hier ist im Ergebnis fast jeden Tag mindestens bis 20 Uhr mit irgendwelchen Arbeiten beschäftigt. Also, inklusive so Lappalien wie dem Nachkommen zu seiner Verpflichtung, in Lehrveranstaltungen physisch anwesend zu sein, die mit dem (meinerseits) gewollten geistigen Anwesendsein und Mitarbeiten einhergeht.
Danach haben die meisten Bibliotheken, mindestens aber die meisten Copy Shops, schlicht zu, oder leihen nicht mehr aus, oder, selbst wenn sie ausleihen würden und eine Kopiergelegenheit existieren würde, immer genau dasjenige verflixte Drecksbuch (pardon), das ich dringendst brauche, ist schlicht schon von wem anderen ausgeliehen.
Ich würde sehr, sehr gerne in Bibliotheken müßiggehend arbeiten, durch die Regale stöbern, Querverweisen nachgehen, und einfach meiner Neugier folgen können.
Aber das haut rein zeitlich nicht hin.
Also: Ja, ich KAUFE Bücher. Und nicht gerade wenige. Und zwar deswegen, weil ich keine andere Wahl habe.
Davon abgesehen: Wenigstens kann ich mich damit trösten, dass die Leute, die Bücher schreiben, von mir einen (sehr...) bescheidenen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt bekommen. Und in Verlagen und Zwischenhändlern Arbeitsplätze gesichert oder wenigstens bei deren InhaberInnen die Kaufkraft gestärkt wird...
Und wenn dann wieder jemand seine Abscheu äußert, dass ich Bücher allen Ernstes kaufe, ich verabscheuenswertes Unwesen, ich, nun, dann war das jetzt wenigstens einen blog-Eintrag bei mir selbst wert...
Bornheimer - am Samstag, 10. Dezember 2005, 21:27 - Rubrik: Akademisches
Wiesbaden, 9. März 2005
Nr. 29
Zügiger Fortgang des Ausbaus der Universität Frankfurt
Wissenschaftsminister Udo Corts besucht Campus Westend und packt bei Abbrucharbeiten tatkräftig mit an
Wiesbaden / Frankfurt – Hessens Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat heute gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Andreas Gold, die eingeleiteten Abbrucharbeiten auf dem Campus Westend in Frankfurt besichtigt. „Mit dem Neubau des Campus schaffen wir hervorragende Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre in Hessen“ würdigte Corts das Bauprojekt. In diesem Zusammenhang verwies er auf das der Frankfurter Hochschule vor kurzem zuerkannte Prädikat des renommierten Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) als forschungsstarke Universität. Der Minister unterstrich den Willen der Landesregierung zum kontinuierlichen Ausbau der Universität, indem er selbst mit einem Bagger die Abbrucharbeiten unterstützte.
Auf dem ca. 10 ha großen Gelände zwischen Casino-Gebäude und Miquelallee stehen derzeit noch 13 von den Amerikanern in der Nachkriegszeit errichtete Gebäude, darunter Schul-, Verwaltungs-, und Wohngebäude, ein Bowling-Center, Hotelanlagen, eine Kantine und ein Kino. Neben den Abbrucharbeiten sind umfangreiche Rodungsarbeiten notwendig, wobei der schützenswerte Baumbestand erhalten bleibt. Sobald diese Arbeiten beendet sind, werden ab 2006 auf dem Gelände das House of Finance, das Fakultätsgebäude für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, das zentrale Hörsaalgebäude, Studentenwohnheime und ein Anbau an das Casino errichtet.
Das Investitionsvolumen für den gesamten Ausbau der Universität Frankfurt am Campus Westend und am Campus Riedberg beträgt bis 2015 rund 600 Mio. Euro. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde der Architektenwettbewerb für die erste Ausbaustufe erfolgreich abgeschlossen. Am Montag dieser Woche haben Wissenschaftsminister Corts und Finanzminister Weimar dem Vergabekonzept zugestimmt, so dass der Auftrag an die ersten Preisträger erteilt werden kann. „Die Architekturbüros Kleihues, Müller & Reimann und Heide stehen für den Qualitätsanspruch der Universitätserweiterung und setzen damit deutliche
Zeichen für die Zukunft“, erklärte Prof. Dr. Gold. Gemeinsam haben Stadt und Land als Vorstufe eines Bebauungsplanes einen städtebaulichen Rahmenplan für den gesamten neuen Campus erarbeitet, in dem die Grundlagen zur Entwicklung des neuen Universitätsstandortes festgelegt werden. Die Verwirklichung des ehrgeizigen Projektes zeige, dass die Hessische Landesregierung trotz schwieriger Haushaltslage erfolgreich in die junge Generation investiere, so Corts abschließend.
So, und damit kämen wir zu meiner heutigen Portion Senf...
1.) "Ausbau [...] Abbrucharbeiten". Hübsches Bild, leider widersprüchlich.
2.) Moooomendemal - WAS kommt da hin? Ich dachte, dass der Campus Bockenheim mal gänzlich aufgegeben werden soll? Also auch das baufällige Gebäude namens "AfE-Turm", in dem die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften gefangen gehalten werden? Wieso sind die denn bitte bei der Umzieherei, die doch recht detailliert aufgelistet ist, so merklich ausgelassen? Wieder mal ein schönes Zeichen dafür, dass Kritik unerwünscht ist und an dieser Uni ein Bündnis zwischen Jura und Wirtschaft(swissenschaften) alles durchsetzt, was im eigenen Interesse liegt, ohne Rücksicht auf dringendere sachliche Notwendigkeiten...
3.) "erfolgreich in die junge Generation investiere" - ach, und weswegen zahlen wir demnächst allgemeine Studiengebühren? Weswegen wurde versucht, der studentischen Selbstverwaltung die Finanzen zu entziehen? Das scheint mir beides alles andere als "investiv" zu sein... Aber in der Cortsschen Weißwäscherei fällt sowas ja von einem Tag auf den nächsten aus dem Gedächtnis raus und in die Nicht-Welt des selektiven Vergessens und Verdrängens hinein... Siehe auch mein gestriges Meckern in der selben Rubrik über den RCDS Hessen und seinen begeisterten Investor, äh, Förderer, den werten Herrn Staatsminister Corts, der sich von einem voll superzwörgigen Studiengebührenmodell, das die Studierenden ja sicher wollen (weil, damit investieren sie dann ja auch - auch wenn sie nix davon haben oder zukünftig gar nicht erts zu Studierenden werden...), begeistert überzeugen ließ...
Abrissbagger? Doch, ja... ein wirklich passendes Spielzeug für einen Minister, der von Investitionen redet und Bildungsabbrucharbeiten meint...
Nr. 29
Zügiger Fortgang des Ausbaus der Universität Frankfurt
Wissenschaftsminister Udo Corts besucht Campus Westend und packt bei Abbrucharbeiten tatkräftig mit an
Wiesbaden / Frankfurt – Hessens Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat heute gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Andreas Gold, die eingeleiteten Abbrucharbeiten auf dem Campus Westend in Frankfurt besichtigt. „Mit dem Neubau des Campus schaffen wir hervorragende Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre in Hessen“ würdigte Corts das Bauprojekt. In diesem Zusammenhang verwies er auf das der Frankfurter Hochschule vor kurzem zuerkannte Prädikat des renommierten Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) als forschungsstarke Universität. Der Minister unterstrich den Willen der Landesregierung zum kontinuierlichen Ausbau der Universität, indem er selbst mit einem Bagger die Abbrucharbeiten unterstützte.
Auf dem ca. 10 ha großen Gelände zwischen Casino-Gebäude und Miquelallee stehen derzeit noch 13 von den Amerikanern in der Nachkriegszeit errichtete Gebäude, darunter Schul-, Verwaltungs-, und Wohngebäude, ein Bowling-Center, Hotelanlagen, eine Kantine und ein Kino. Neben den Abbrucharbeiten sind umfangreiche Rodungsarbeiten notwendig, wobei der schützenswerte Baumbestand erhalten bleibt. Sobald diese Arbeiten beendet sind, werden ab 2006 auf dem Gelände das House of Finance, das Fakultätsgebäude für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, das zentrale Hörsaalgebäude, Studentenwohnheime und ein Anbau an das Casino errichtet.
Das Investitionsvolumen für den gesamten Ausbau der Universität Frankfurt am Campus Westend und am Campus Riedberg beträgt bis 2015 rund 600 Mio. Euro. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde der Architektenwettbewerb für die erste Ausbaustufe erfolgreich abgeschlossen. Am Montag dieser Woche haben Wissenschaftsminister Corts und Finanzminister Weimar dem Vergabekonzept zugestimmt, so dass der Auftrag an die ersten Preisträger erteilt werden kann. „Die Architekturbüros Kleihues, Müller & Reimann und Heide stehen für den Qualitätsanspruch der Universitätserweiterung und setzen damit deutliche
Zeichen für die Zukunft“, erklärte Prof. Dr. Gold. Gemeinsam haben Stadt und Land als Vorstufe eines Bebauungsplanes einen städtebaulichen Rahmenplan für den gesamten neuen Campus erarbeitet, in dem die Grundlagen zur Entwicklung des neuen Universitätsstandortes festgelegt werden. Die Verwirklichung des ehrgeizigen Projektes zeige, dass die Hessische Landesregierung trotz schwieriger Haushaltslage erfolgreich in die junge Generation investiere, so Corts abschließend.
So, und damit kämen wir zu meiner heutigen Portion Senf...
1.) "Ausbau [...] Abbrucharbeiten". Hübsches Bild, leider widersprüchlich.
2.) Moooomendemal - WAS kommt da hin? Ich dachte, dass der Campus Bockenheim mal gänzlich aufgegeben werden soll? Also auch das baufällige Gebäude namens "AfE-Turm", in dem die Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften gefangen gehalten werden? Wieso sind die denn bitte bei der Umzieherei, die doch recht detailliert aufgelistet ist, so merklich ausgelassen? Wieder mal ein schönes Zeichen dafür, dass Kritik unerwünscht ist und an dieser Uni ein Bündnis zwischen Jura und Wirtschaft(swissenschaften) alles durchsetzt, was im eigenen Interesse liegt, ohne Rücksicht auf dringendere sachliche Notwendigkeiten...
3.) "erfolgreich in die junge Generation investiere" - ach, und weswegen zahlen wir demnächst allgemeine Studiengebühren? Weswegen wurde versucht, der studentischen Selbstverwaltung die Finanzen zu entziehen? Das scheint mir beides alles andere als "investiv" zu sein... Aber in der Cortsschen Weißwäscherei fällt sowas ja von einem Tag auf den nächsten aus dem Gedächtnis raus und in die Nicht-Welt des selektiven Vergessens und Verdrängens hinein... Siehe auch mein gestriges Meckern in der selben Rubrik über den RCDS Hessen und seinen begeisterten Investor, äh, Förderer, den werten Herrn Staatsminister Corts, der sich von einem voll superzwörgigen Studiengebührenmodell, das die Studierenden ja sicher wollen (weil, damit investieren sie dann ja auch - auch wenn sie nix davon haben oder zukünftig gar nicht erts zu Studierenden werden...), begeistert überzeugen ließ...
Abrissbagger? Doch, ja... ein wirklich passendes Spielzeug für einen Minister, der von Investitionen redet und Bildungsabbrucharbeiten meint...
Bornheimer - am Mittwoch, 9. März 2005, 23:46 - Rubrik: Akademisches
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wiesbaden, 08. März 2005
Nr. 026
Studierende überreichen Positionspapier
Minister Corts lobt Initiative zum Thema Studiengebühren
Wiesbaden – Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat heute in Wiesbaden im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit den Allgemeinen Studierendenausschüssen und mit Vertretern der politischen Gruppierungen in den Studentenparlamenten der hessischen Hochschulen vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen ein Positionspapier zu Studiengebühren entgegengenommen. Die Studentenvertreter wollen damit einen eigenen Beitrag in die aktuelle Debatte einbringen, die am 10. und 11. März 2005 ein Thema auf der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin sein wird. An dieser Konferenz wird auch Wissenschaftsminister Corts teilnehmen. „Ich finde es prima, dass sich die Studierenden auch selber grundlegende Gedanken zum Thema Studienbeiträge machen und werde die Anregungen aufmerksam prüfen“, sagte der Minister.
Die Studenten schlagen unter anderem vor, die Hochschulen selber über die Erhebung von Gebühren und deren Höhe entscheiden zu lassen. Die Gebühren sollten individuell auf die jeweiligen Studienangebote abgestimmt sein. Das Land solle lediglich die Obergrenze der Beiträge und Bemessungskriterien vorgeben. Jeder Studierende solle mit seiner Immatrikulation berechtigt sein, ein Darlehen für die Finanzierung des Studiums zu erhalten. Familien mit Kindern sollten bei der Darlehensrückzahlung Vergünstigungen zugestanden werden.
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst - Presse- und Öffentlichkeitsreferat - Rheinstraße 23 - 25, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611/32-32 30, E-Mail: pressestelle@hmwk.hessen.de
Mal ganz davon abgesehen, dass Studiengebühren Scheiße sind (danke, ich weiß wovon ich rede: Ich zahle im Moment pro Semester 500 € "Zweitstudiengebühren" und 50 € "Verwaltungskostenbeitrag"...): Finanzierung des Studiums "auf Darlehensbasis"?
Hey, cool, das ist bestimmt so eine Zwörg-Idee, auf die man so voll stolz sein kann! Weil, da haben dann insbesondere die Kreditgeber was von, dass etwas, was bisher "nur" Lebenshaltungskosten und Bücher kostete, jetzt weitere Forderungen aufwirft, die durch einen Kredit finanziert werden sollen. Und die Kreditgeber, also, das ziemlich pleitige Land Hessen, die sind ja doch nun wirklich förderungswürdiger als so ein paar faule Studenten oder Studierende... [btw, liebe Pressestelle des HMWK -> Sie sollten sich schon für eine der beiden Formen entscheiden... beim RCDS können Sie vermutlich die Existenz von Frauen negieren, daher wäre selbst das von Ihnen verwendete "Studenten" eine zulässige Option...]
Was kümmert einen da schon Artikel 59 der Verfassung Hessens, , der betont:
(1) In allen öffentlichen Grund-, Mittel-, höheren und Hochschulen ist der Unterricht unentgeltlich. Unentgeltlich sind auch die Lernmittel mit Ausnahme der an den Hochschulen gebrauchten. Das Gesetz muß vorsehen, daß für begabte Kinder sozial Schwächergestellter Erziehungsbeihilfen zu leisten sind. Es kann anordnen, daß ein angemessenes Schulgeld zu zahlen ist, wenn die wirtschaftliche Lage des Schülers, seiner Eltern oder der sonst Unterhaltspflichtigen es gestattet.
(2) Der Zugang zu den Mittel-, höheren und Hochschulen ist nur von der Eignung des Schülers abhängig zu machen.
Muss man halt nur so lange umbiegen, bis man den Begriff der Eignung so verkehrt, dass er die finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern beinhaltet...
Gleichheitsgrundsatz? Wissenschaftsfreiheit? Oder gar Sozialstaatsgebot? [alles Prinzipien aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland]
Braucht man nicht. Kostet nur das Geld derer, die es sich leisten könnten, keine staatliche Unterstützung zu bekommen. Und würde nur denen nutzen, die ohne Unterstützung grob benachteiligt würden. Quasi unwertes Leben. Hm. Wobei - wieso wird bei der JU Hessen eigentlich nicht auch noch Nietzsche besonders hervorgehoben? Würde in ein paar wesentlichen Pukten doch ideologisch noch so richtig wie die Faust aufs Auge passen...
PS, @RCDS Hessen: Es gibt einen *sehr* deutlichen qualitativen Unterschied zwischen einem Darlehen, wie ihr es wollt, und Beihilfen, wie sie die Verfassung unseres Landes, auf das eure teilweise personenidentischen Kumpels von der Jungen Union so unsäglichen Stolz zu empfinden behauptet, für selbst *unentgeltliche* öffentliche Bildung bereits fordert!!!
Nr. 026
Studierende überreichen Positionspapier
Minister Corts lobt Initiative zum Thema Studiengebühren
Wiesbaden – Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat heute in Wiesbaden im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit den Allgemeinen Studierendenausschüssen und mit Vertretern der politischen Gruppierungen in den Studentenparlamenten der hessischen Hochschulen vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen ein Positionspapier zu Studiengebühren entgegengenommen. Die Studentenvertreter wollen damit einen eigenen Beitrag in die aktuelle Debatte einbringen, die am 10. und 11. März 2005 ein Thema auf der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin sein wird. An dieser Konferenz wird auch Wissenschaftsminister Corts teilnehmen. „Ich finde es prima, dass sich die Studierenden auch selber grundlegende Gedanken zum Thema Studienbeiträge machen und werde die Anregungen aufmerksam prüfen“, sagte der Minister.
Die Studenten schlagen unter anderem vor, die Hochschulen selber über die Erhebung von Gebühren und deren Höhe entscheiden zu lassen. Die Gebühren sollten individuell auf die jeweiligen Studienangebote abgestimmt sein. Das Land solle lediglich die Obergrenze der Beiträge und Bemessungskriterien vorgeben. Jeder Studierende solle mit seiner Immatrikulation berechtigt sein, ein Darlehen für die Finanzierung des Studiums zu erhalten. Familien mit Kindern sollten bei der Darlehensrückzahlung Vergünstigungen zugestanden werden.
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst - Presse- und Öffentlichkeitsreferat - Rheinstraße 23 - 25, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611/32-32 30, E-Mail: pressestelle@hmwk.hessen.de
Mal ganz davon abgesehen, dass Studiengebühren Scheiße sind (danke, ich weiß wovon ich rede: Ich zahle im Moment pro Semester 500 € "Zweitstudiengebühren" und 50 € "Verwaltungskostenbeitrag"...): Finanzierung des Studiums "auf Darlehensbasis"?
Hey, cool, das ist bestimmt so eine Zwörg-Idee, auf die man so voll stolz sein kann! Weil, da haben dann insbesondere die Kreditgeber was von, dass etwas, was bisher "nur" Lebenshaltungskosten und Bücher kostete, jetzt weitere Forderungen aufwirft, die durch einen Kredit finanziert werden sollen. Und die Kreditgeber, also, das ziemlich pleitige Land Hessen, die sind ja doch nun wirklich förderungswürdiger als so ein paar faule Studenten oder Studierende... [btw, liebe Pressestelle des HMWK -> Sie sollten sich schon für eine der beiden Formen entscheiden... beim RCDS können Sie vermutlich die Existenz von Frauen negieren, daher wäre selbst das von Ihnen verwendete "Studenten" eine zulässige Option...]
Was kümmert einen da schon Artikel 59 der Verfassung Hessens, , der betont:
(1) In allen öffentlichen Grund-, Mittel-, höheren und Hochschulen ist der Unterricht unentgeltlich. Unentgeltlich sind auch die Lernmittel mit Ausnahme der an den Hochschulen gebrauchten. Das Gesetz muß vorsehen, daß für begabte Kinder sozial Schwächergestellter Erziehungsbeihilfen zu leisten sind. Es kann anordnen, daß ein angemessenes Schulgeld zu zahlen ist, wenn die wirtschaftliche Lage des Schülers, seiner Eltern oder der sonst Unterhaltspflichtigen es gestattet.
(2) Der Zugang zu den Mittel-, höheren und Hochschulen ist nur von der Eignung des Schülers abhängig zu machen.
Muss man halt nur so lange umbiegen, bis man den Begriff der Eignung so verkehrt, dass er die finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern beinhaltet...
Gleichheitsgrundsatz? Wissenschaftsfreiheit? Oder gar Sozialstaatsgebot? [alles Prinzipien aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland]
Braucht man nicht. Kostet nur das Geld derer, die es sich leisten könnten, keine staatliche Unterstützung zu bekommen. Und würde nur denen nutzen, die ohne Unterstützung grob benachteiligt würden. Quasi unwertes Leben. Hm. Wobei - wieso wird bei der JU Hessen eigentlich nicht auch noch Nietzsche besonders hervorgehoben? Würde in ein paar wesentlichen Pukten doch ideologisch noch so richtig wie die Faust aufs Auge passen...
PS, @RCDS Hessen: Es gibt einen *sehr* deutlichen qualitativen Unterschied zwischen einem Darlehen, wie ihr es wollt, und Beihilfen, wie sie die Verfassung unseres Landes, auf das eure teilweise personenidentischen Kumpels von der Jungen Union so unsäglichen Stolz zu empfinden behauptet, für selbst *unentgeltliche* öffentliche Bildung bereits fordert!!!
Bornheimer - am Dienstag, 8. März 2005, 13:47 - Rubrik: Akademisches
Gut, okay, ein neuer Kommilitone. Und sogar einer, der sich offensiv und öffentlich zu seinem Philosophie-Studium bekennt.
An sich erstmal was positives. ABER.
Sie gehen also brav in die Seminare und Hörsäle, machen Ihre Scheine?
"Klar. Ich studiere nicht ein bißchen rum, ich will promovieren."
Wie lange geben Sie sich Zeit bis zur Promotion?
"In vier Semestern soll es soweit sein. Neben der Uni arbeite ich privat mit einem Professor weiter."
Nur vier Semester?
"Das geht, weil ich ja schon einmal promoviert habe. Vor dem großen Finale muß ich aber noch eine mündliche Generalprüfung ablegen."
Soso... In vier Semestern? An die Uni und direkt promovieren? Interessant...
Was in dem Interview der BZ ein klein wenig untergeht, ist, dass der werte zukünftige Kommilitone Friedman nicht einschlägig, sondern in der Juristerei promoviert hat...
Ich zitiere an anderem Ort aus der Biographie des zukünftigen Kommilitonen:
Im Anschluss an sein Abitur studierte Friedman zunächst zwei Jahre Medizin, wechselte dann zu einem Studium der Rechtswissenschaften. Sein Staatsexamen legte er 1987 ab, die Promotion zum Dr. jur. erfolgte 1994 an der Universität von Mainz.
Quelle: http://www.universalstudiosnetworks.de/files/bio_michel_friedman.pdf
Man nenne mich einen Sozialneider und Pedanten, aber ich kann mir nur äußerst schwerlich vorstellen, dass im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz "Praktische Philosophie", "Theoretische Philosophie", "(Formale) Logik", "Geschichte der Philosophie", "Erkenntnislehre" u.s.w. verhandelt werden, also die Bereiche, in denen zum Magister im Hauptfach Philosophie Leistungsnachweise laut der Studienordnung des entsprechenden Faches an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main erbracht werden müssen.
Ich habe nichts gegen "Studierende des Zweiten Lebensalters". Ich bin selbst einer. Aber ich habe was gegen unverdiente und meines Erachtens auch nicht begründbar unfaire Extrawürste für Vorzeigeleute aus den Medien oder aus der Wirtschaft. Und das ist eine solche.
Wenn der werte zukünftige Kommilitone einen akademischen Titel hinterhergeworfen bekommen will, dann soll er bitte bei einem Fachbereich vorstellig werden, der ihm gleich eine Honorarprofessur hinterherwirft. So wie der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, der dies wohl für Herrn Ackermann von der Deutschen Bank durchdrücken will.
Aber bitte: Keine solchen widerlichen Aktionen, die indirekt anderer Leute mühselig erworbene Dr.Phil.-Titel als "Yuppie-Spielerei", die man sich ausgehend von genügend Geld nebenher mal erwirbt, abwerten... Ein Philosophie-Studium ist kein Lifestyle-Element, das man sich gleich einem teuren und damit vorzeigbaren Möbelstück kaufen kann!!!
Oder jedenfalls sollte es das nicht werden.
An sich erstmal was positives. ABER.
Sie gehen also brav in die Seminare und Hörsäle, machen Ihre Scheine?
"Klar. Ich studiere nicht ein bißchen rum, ich will promovieren."
Wie lange geben Sie sich Zeit bis zur Promotion?
"In vier Semestern soll es soweit sein. Neben der Uni arbeite ich privat mit einem Professor weiter."
Nur vier Semester?
"Das geht, weil ich ja schon einmal promoviert habe. Vor dem großen Finale muß ich aber noch eine mündliche Generalprüfung ablegen."
Soso... In vier Semestern? An die Uni und direkt promovieren? Interessant...
Was in dem Interview der BZ ein klein wenig untergeht, ist, dass der werte zukünftige Kommilitone Friedman nicht einschlägig, sondern in der Juristerei promoviert hat...
Ich zitiere an anderem Ort aus der Biographie des zukünftigen Kommilitonen:
Im Anschluss an sein Abitur studierte Friedman zunächst zwei Jahre Medizin, wechselte dann zu einem Studium der Rechtswissenschaften. Sein Staatsexamen legte er 1987 ab, die Promotion zum Dr. jur. erfolgte 1994 an der Universität von Mainz.
Quelle: http://www.universalstudiosnetworks.de/files/bio_michel_friedman.pdf
Man nenne mich einen Sozialneider und Pedanten, aber ich kann mir nur äußerst schwerlich vorstellen, dass im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz "Praktische Philosophie", "Theoretische Philosophie", "(Formale) Logik", "Geschichte der Philosophie", "Erkenntnislehre" u.s.w. verhandelt werden, also die Bereiche, in denen zum Magister im Hauptfach Philosophie Leistungsnachweise laut der Studienordnung des entsprechenden Faches an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main erbracht werden müssen.
Ich habe nichts gegen "Studierende des Zweiten Lebensalters". Ich bin selbst einer. Aber ich habe was gegen unverdiente und meines Erachtens auch nicht begründbar unfaire Extrawürste für Vorzeigeleute aus den Medien oder aus der Wirtschaft. Und das ist eine solche.
Wenn der werte zukünftige Kommilitone einen akademischen Titel hinterhergeworfen bekommen will, dann soll er bitte bei einem Fachbereich vorstellig werden, der ihm gleich eine Honorarprofessur hinterherwirft. So wie der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, der dies wohl für Herrn Ackermann von der Deutschen Bank durchdrücken will.
Aber bitte: Keine solchen widerlichen Aktionen, die indirekt anderer Leute mühselig erworbene Dr.Phil.-Titel als "Yuppie-Spielerei", die man sich ausgehend von genügend Geld nebenher mal erwirbt, abwerten... Ein Philosophie-Studium ist kein Lifestyle-Element, das man sich gleich einem teuren und damit vorzeigbaren Möbelstück kaufen kann!!!
Oder jedenfalls sollte es das nicht werden.
Bornheimer - am Sonntag, 6. März 2005, 12:18 - Rubrik: Akademisches
Empfohlene Literatur
N. Werz Hg., Populismus. Populisten in Übersee und Europa, Opladen 2003; P. Taggard, Populism, Buckingham 2000; G. Hermet, Les populismes dans le monde, Paris 2001; Y. Mény u. Y. Surel Hg., Democracies and the Populist Challenge, Basingstoke 2002 ; H. Dubiel Hg., Populismus und Aufklärung, Frankfurt 1986; H.J. Puhle, Parteienstaat in der Krise: Parteien und Politik zwischen Modernisierung und Fragmentierung, Wien 2002; zum Kontext: M. Castells, Das Informationszeitalter, 3 Bde., Opladen 2004. - Ferner: M. Canovan, Trust the People! Populism and the two faces of democracy, in: Political Studies 47, 1. 1999, 2-16; dies., Populism, London 1981; T.S. Di Tella, Populism into the Twentieth Century, in: Government and Opposition 22. 1996, 187-200; N. Pollack, The Humane Economy: Populism, Capitalism and Democracy, New Brunswick 1990; E. Laclau, Politics and Ideology in Marxist Theory: Capitalism-Fascism-Populism, London 1982, bes. 143-98, sowie zu einzelnen Bewegungen: G. Ionescu u. E. Gellner Hg., Populism. Its Meanings and National Characteristics, London 1969; H.J. Puhle, Politische Agrarbewegungen in kapitalistischen Industriegesellschaften, Göttingen 1975, bes. 113-209 (zum amerikanischen Populismus); H.-G. Betz u. S. Immerfall Hg., The New Politics of the Right: Neo-Populist Parties and Movements in Established Democracies, London 1998; F. Decker, Parteien unter Druck. Der neue Rechtspopulismus in den westlichen Demokratien, Opladen 2000; M. Conniff Hg., Populism in Latin America, Tuscaloosa 1999; G. Hermet u.a. Hg., Del populismo de los antiguos al populismo de los modernos, México 2001.
Nä. Sorry, Herr Professor P****. Interessantes Thema, aber SO viel Geld hab' ich dann nu doch nicht. Zumal da ein Gutteil von vergriffen sein dürfte. Die anderen Seminare werden mich schon genug Asche für Bücher kosten... *sorgenvollaufamazonkontoguck*
N. Werz Hg., Populismus. Populisten in Übersee und Europa, Opladen 2003; P. Taggard, Populism, Buckingham 2000; G. Hermet, Les populismes dans le monde, Paris 2001; Y. Mény u. Y. Surel Hg., Democracies and the Populist Challenge, Basingstoke 2002 ; H. Dubiel Hg., Populismus und Aufklärung, Frankfurt 1986; H.J. Puhle, Parteienstaat in der Krise: Parteien und Politik zwischen Modernisierung und Fragmentierung, Wien 2002; zum Kontext: M. Castells, Das Informationszeitalter, 3 Bde., Opladen 2004. - Ferner: M. Canovan, Trust the People! Populism and the two faces of democracy, in: Political Studies 47, 1. 1999, 2-16; dies., Populism, London 1981; T.S. Di Tella, Populism into the Twentieth Century, in: Government and Opposition 22. 1996, 187-200; N. Pollack, The Humane Economy: Populism, Capitalism and Democracy, New Brunswick 1990; E. Laclau, Politics and Ideology in Marxist Theory: Capitalism-Fascism-Populism, London 1982, bes. 143-98, sowie zu einzelnen Bewegungen: G. Ionescu u. E. Gellner Hg., Populism. Its Meanings and National Characteristics, London 1969; H.J. Puhle, Politische Agrarbewegungen in kapitalistischen Industriegesellschaften, Göttingen 1975, bes. 113-209 (zum amerikanischen Populismus); H.-G. Betz u. S. Immerfall Hg., The New Politics of the Right: Neo-Populist Parties and Movements in Established Democracies, London 1998; F. Decker, Parteien unter Druck. Der neue Rechtspopulismus in den westlichen Demokratien, Opladen 2000; M. Conniff Hg., Populism in Latin America, Tuscaloosa 1999; G. Hermet u.a. Hg., Del populismo de los antiguos al populismo de los modernos, México 2001.
Nä. Sorry, Herr Professor P****. Interessantes Thema, aber SO viel Geld hab' ich dann nu doch nicht. Zumal da ein Gutteil von vergriffen sein dürfte. Die anderen Seminare werden mich schon genug Asche für Bücher kosten... *sorgenvollaufamazonkontoguck*
Bornheimer - am Sonntag, 6. März 2005, 00:29 - Rubrik: Akademisches
Nein, wirklich, ganz ernsthaft!
Ich bin ja nun ENDLICH Vollmitglied des Studierendenparlamentes der JWGU
Und Senatsmitglied der WählerInnengruppe III (Studierende
Diverse andere Leute sind da erfasst. Tau-sen-de. Einige auch schon neu erfasst für eines der beiden Gremien.
Einige auch durchaus in beiden Rubriken neu zugeordnet.
Aber mich gibt es da einfach nicht. Ums Verplatzen nicht. Nicht einmal einen Namensvetter oder Schreibfehler.
"Peter Jung" existiert nicht an der Uni.
Wieso trifft sowas eigentlich immer ausgerechnet haargenau mich?
*SEUFZ*
UPDATE: Nicht nur, dass ich nicht existiere - ich werde in Zukunft auch nicht mehr eine gewisse Mailingliste verwalten. Die genau des Gremiums, für das ich als Mitglied laut Universitätsinfomationssystem nicht existiere. Bin nicht mehr in dessen Präsidium. Und ich hoffe, dass ich das konsequent durchziehe. Will sagen: Dass ich nicht nur kein Amt mehr habe, sondern auch dann tatsächlich davon ablasse, die mit dem nicht mehr innegehabten Amt verbundenen Verwaltungsaufgaben von wem anderes machen zu lassen. Vorzugsweise von jemandem, der existiert. Letzteres ist aber durchaus keine zwingende Bedingung.
UPDATE2: Ober-supi! Ich bin zu meiner eigenen Überraschung doch noch zur Existenz gekommen... Allerdings habe ich so eine instinktive Ahnung, als hätte ich es damit mal wieder geschafft, mich so richtig schön unbeliebt zu machen...
Ich bin ja nun ENDLICH Vollmitglied des Studierendenparlamentes der JWGU
Und Senatsmitglied der WählerInnengruppe III (Studierende
Diverse andere Leute sind da erfasst. Tau-sen-de. Einige auch schon neu erfasst für eines der beiden Gremien.
Einige auch durchaus in beiden Rubriken neu zugeordnet.
Aber mich gibt es da einfach nicht. Ums Verplatzen nicht. Nicht einmal einen Namensvetter oder Schreibfehler.
"Peter Jung" existiert nicht an der Uni.
Wieso trifft sowas eigentlich immer ausgerechnet haargenau mich?
*SEUFZ*
UPDATE: Nicht nur, dass ich nicht existiere - ich werde in Zukunft auch nicht mehr eine gewisse Mailingliste verwalten. Die genau des Gremiums, für das ich als Mitglied laut Universitätsinfomationssystem nicht existiere. Bin nicht mehr in dessen Präsidium. Und ich hoffe, dass ich das konsequent durchziehe. Will sagen: Dass ich nicht nur kein Amt mehr habe, sondern auch dann tatsächlich davon ablasse, die mit dem nicht mehr innegehabten Amt verbundenen Verwaltungsaufgaben von wem anderes machen zu lassen. Vorzugsweise von jemandem, der existiert. Letzteres ist aber durchaus keine zwingende Bedingung.
UPDATE2: Ober-supi! Ich bin zu meiner eigenen Überraschung doch noch zur Existenz gekommen... Allerdings habe ich so eine instinktive Ahnung, als hätte ich es damit mal wieder geschafft, mich so richtig schön unbeliebt zu machen...
Bornheimer - am Mittwoch, 16. Februar 2005, 22:56 - Rubrik: Akademisches
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Es hat schon was Faszinierendes, wenn eine Gruppierung, die mit Mühe noch gerade so als "Fraktion" bezeichnet werden kann - da sie nur knapp ein ergänzendes "Ein-Mann-" zu vermeiden vermocht hat -, auf die Idee kommt, sie könnte gegenüber einer Gruppierung, die satte 31 % (immerhin fast 3.700 Stimmen) erzielt hat so auftreten, als wäre sie in Bezug auf die Findung einer Mehrheit für diese andere Gruppierung absolut alternativlos.
Zumal dann, wenn es gleich eine ganze Reihe von anderen Angeboten gibt und die deutlichst stärkere Gruppierung quasi die freie Auswahl hat...
Ich wüsste wirklich gerne, was so Leute konsumieren.
Wäre vielleicht ganz gut für mein Ego, es denen gleichzutun.
Allerdings müsste ich vorher vorsichtshalber checken, ob das nicht, statt zu einem seeeehr hohen Selbstwertgefühl, nur zu ausgesprochen kreativen Halluzinationen führt.
Wie war das noch? "Wer 'Visionen' hat, sollte einen Doktor konsultieren"?
Ich beziehe mich hierbei übrigens auf den letzten Satz dieses Artikels. Und auf diese Daten: stupa2005_analyse_vorlufiges_amtliches_abgeglichen (xls, 187 KB)
Zumal dann, wenn es gleich eine ganze Reihe von anderen Angeboten gibt und die deutlichst stärkere Gruppierung quasi die freie Auswahl hat...
Ich wüsste wirklich gerne, was so Leute konsumieren.
Wäre vielleicht ganz gut für mein Ego, es denen gleichzutun.
Allerdings müsste ich vorher vorsichtshalber checken, ob das nicht, statt zu einem seeeehr hohen Selbstwertgefühl, nur zu ausgesprochen kreativen Halluzinationen führt.
Wie war das noch? "Wer 'Visionen' hat, sollte einen Doktor konsultieren"?
Ich beziehe mich hierbei übrigens auf den letzten Satz dieses Artikels. Und auf diese Daten: stupa2005_analyse_vorlufiges_amtliches_abgeglichen (xls, 187 KB)
Bornheimer - am Mittwoch, 2. Februar 2005, 01:34 - Rubrik: Akademisches
http://bornheimer.twoday.net/referrers