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Borni soit qui mal y pense

 
Empfohlene Literatur
N. Werz Hg., Populismus. Populisten in Übersee und Europa, Opladen 2003; P. Taggard, Populism, Buckingham 2000; G. Hermet, Les populismes dans le monde, Paris 2001; Y. Mény u. Y. Surel Hg., Democracies and the Populist Challenge, Basingstoke 2002 ; H. Dubiel Hg., Populismus und Aufklärung, Frankfurt 1986; H.J. Puhle, Parteienstaat in der Krise: Parteien und Politik zwischen Modernisierung und Fragmentierung, Wien 2002; zum Kontext: M. Castells, Das Informationszeitalter, 3 Bde., Opladen 2004. - Ferner: M. Canovan, Trust the People! Populism and the two faces of democracy, in: Political Studies 47, 1. 1999, 2-16; dies., Populism, London 1981; T.S. Di Tella, Populism into the Twentieth Century, in: Government and Opposition 22. 1996, 187-200; N. Pollack, The Humane Economy: Populism, Capitalism and Democracy, New Brunswick 1990; E. Laclau, Politics and Ideology in Marxist Theory: Capitalism-Fascism-Populism, London 1982, bes. 143-98, sowie zu einzelnen Bewegungen: G. Ionescu u. E. Gellner Hg., Populism. Its Meanings and National Characteristics, London 1969; H.J. Puhle, Politische Agrarbewegungen in kapitalistischen Industriegesellschaften, Göttingen 1975, bes. 113-209 (zum amerikanischen Populismus); H.-G. Betz u. S. Immerfall Hg., The New Politics of the Right: Neo-Populist Parties and Movements in Established Democracies, London 1998; F. Decker, Parteien unter Druck. Der neue Rechtspopulismus in den westlichen Demokratien, Opladen 2000; M. Conniff Hg., Populism in Latin America, Tuscaloosa 1999; G. Hermet u.a. Hg., Del populismo de los antiguos al populismo de los modernos, México 2001.
Nä. Sorry, Herr Professor P****. Interessantes Thema, aber SO viel Geld hab' ich dann nu doch nicht. Zumal da ein Gutteil von vergriffen sein dürfte. Die anderen Seminare werden mich schon genug Asche für Bücher kosten... *sorgenvollaufamazonkontoguck*
küchenhexe meinte am 25. Mrz, 22:21:
alles nur taktik...
... wie halte ich mein seminar klein und spare mir die zeitraubenden aussortier-spielchen in der ersten sitzung: mit abschreckenden literaturlisten. 
Bornheimer antwortete am 26. Mrz, 08:27:
Ineffiziente Taktik...
Genau dieser Professor hat in seinen Veranstaltungen regelmäßig den selben (nervtötenden) Kommilitonen, der mindestens in jeder zweiten Sitzung fragt, ob es nicht doch reicht, wenn man nur die DEUTSCHEN Texte liest, weil er nicht so gut englisch und gar kein französisch kann. Und der ums Verplatzen immer Klausuren schreiben will zum Scheinerwerb und sich persönlich beleidigt fühlt, wenn der Professor nicht zum fünften Mal wiederholt, was wie in der von ihm gewünschten Klausur drankommt... Wieso eben jener Kommilitone überhaupt hier in Frankfurt studiert, ist mir eh' schleierhaft - ihm sind alle Professoren "viel zu links"; er fühlt sich sogar "politisch verfolgt" von solchen, die eigentlich eher als (relativ) rechts im (in der Tat noch vergleichsweise traditionell-linken) Fachbereich Gesellschaftswissenschaften gelten...

Sorry, wenn ich da wen mit verletzen sollte, aber bei dem Kommilitonen wundert es mich überhaupt nicht, dass er ein peinliches Klischee erfüllt, indem er zudem eine sehr deutlich sächsisch-thüringische Sprachmelodie pflegt und peinlich (ungepflegte) kurze Haare hat, etwas kräftig gebaut ist und in der Öffentlichkeit ausschließlich solche extrem simpel gehaltenen Grobstrick-Pullover trägt, die selbst bei mir nur in Notfällen mal aus dem Schrank kämen... Eigentlich dachte ich, dass 1989-Ost jetzt eine "Kohl-Länge" in der Vergangenheit läge, aber der werte Kommilitone hat den Kampf gegen die linkssozialistischen Freiheitsfeinde, die die Macht im Staate haben und ordentliche, demokratische Deutsche unterdrücken, im Geiste des rechten Flügels der Bürgerrechtsbewegung Ost nicht aufgegeben... Faszinierend, wie vollkommen irrational feindesfixiert Menschen sein können, obschon sie die allgemeine Hochschulreife zuerkannt bekommen haben... 
küchenhexe antwortete am 26. Mrz, 13:17:
ja eben...
... zurück bleiben dann einerseits die, die sich durchbeißen wollen, konfrontation und auseinandersetzung nicht scheuen und das eher als "aufforderung zum tanz" verstehen.da würde ich mich selbst auch dazuzählen. aber eben auch die, die ignorant genug sind, wie o.g. kommilitone ---
die eher schüchternen leute, die sich so einer auseinandersetzung nicht gewachsen fühlen, aus welchen gründen auch immer, schließen sich dagegen selbst aus. ziel erreicht. wie man diese dazu bringt, auch mal den mund aufzumachen und sich an einem seminar zu beteiligen, das dürfen sich dann die kollegen von p****** (schätze wir wissen, um wen es sich handelt ) überlegen.

ansonsten gehen auch mir die ewigen entschuldigungen "tut mir leid, dass dieser text in englisch/französisch ist, bitte lesen Sie ihn doch trotzdem" schon lang auf den keks. und ich find es richtig und wichtig, für ein (haupt-)seminar bestimmte voraussetzungen zu verlangen. aber das hindert einen nicht daran, diese auch klar zu formulieren und sich grundlagen der didaktik anzueignen. 
Bornheimer antwortete am 26. Mrz, 14:20:
Hm.
Mein P hat weniger Sterne... ich habe den Eindruck, wir reden von unterschiedlichen Ps. Und meinem P tun Fremdsprachentexte durchaus nicht leid...

Was die Anforderungen angeht: Naja, eigentlich sind die sprachlichen in der Studienordnung schon drin... Die Scheinmachanforderungen hingegen sind, gelinde gesagt, öfters zunächst etwas unterdefiniert...

Ich meine, ich bin jetzt kein Fan von "Scheine nur für die absolute Elite", aber geschenkte Abschlüsse sind halt auch nicht mein Ding...

Und geschenkte Abschlüsse kommen ja gerade groß in Mode: Nach Michel Friedman jetzt auch der baden-württembergische MP Teufel. Gott-sei-Dank ist der aber dann wenigstens nicht auf einen Frankfurter Philosophie-Abschluss aus, sondern beabsichtigt, sich in München an der Uni akademische Meriten einzukaufen...