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Borni soit qui mal y pense

 
wird es sein, in Griesheim zu sein und mir etwas über meine Zukunft erzählen zu lassen.

Ich gehe davon aus, dass ich da zwar auch nix näheres gesagt bekommen werde, nur den üblichen Sermon, dass natürlich ab Januar für alle besser wird und dass wir alle zusammen halten müssen und das die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den nächsten Monaten besonders wichtig ist und besonders gewertschätzt wird und dass wir uns alle anstrengen müssen um das gemeinsame Ziel gemeinsam zu erreichen und dass niemand zurückgelassen werde soll, u.s.w.

Laber-Rhabarber, wie immer.

Wer beim Zusammenzählen von eins und eins "Zwei!" herausbekommt, dem ist klar, dass unsere werten Großkopferten, die uns so gerne mit dem "wir" ins Boot holen, noch keinen Plan haben, wie unsere Dienststelle ab Januar aussehen soll. (Eigentlich sollten nicht einmal die Standorte klar sein - aber das wird eh' mal wieder im Hinterzimmer nach Verhandlungen der Finanzsteuerung mit den Bürovermietern entschieden...)

Denn die Arbeitsgruppe zur Definition der Tätigkeiten und der zukünftigen Zusammenarbeit, der Arbeitsabläufe im "Jugend- und Rumpf-Sozialamt", also dem "ohne Arbeitsgemeinschaft Frankfurt/Offenbach für Hartz IV", ist erst am Dienstag nachmittag gebildet worden...

Und über so lächerliche Nebensächlichkeiten wie "was macht eigentlich die Jugendhilfe?" oder "wie geht das mit den ganzen Unterhaltssachen?" oder gar "Ersatzansprüche und Forderungseinzug, wie machen wir das in Zukunft - und wie stellen wir sicher, dass am 1.1. da nicht alles zusammenbricht???", da hat man meines Wissens nicht einmal darüber nachgedacht, dass man da sich mal rüber Gedanken machen müsste...

Das alles kulminiert für mich morgen im Begriff GRIESHEIM.

Schade.

Denn Griesheim kann eigentlich ganz nett sein. Auch die Menschen da.

Wenigstens die, die dort leben und nicht für eine Dienstversammlung das (noch) größte Amt der Stadtverwaltung hinbestellt haben.