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Borni soit qui mal y pense

 
"Zuhause ist der Ort, an dem ich mich nicht vor anderen schützen muss. Dort kann ich ich selbst sein." heißt es bei einem Beitrag von http://de.answers.yahoo.com

Diese Definition finde ich sehr zutreffend.

Ich habe kein Zuhause in dem Sinn.

Bis vor Kurzem habe ich noch geglaubt, ich könnte mir eines "zusammenbauen", Schritt für Schritt, sehr langwierig, sehr schwer, aber tatsächlich wenigstens in Richtung auf dieses Ziel vorankommen, und wäre auf dem besten Weg dorthin - dann kam die Nachricht, dass meine Vermieterin meine Wohnung zu Geld machen will, was drei Jahren Nestbauversuch einen sich ziemlich final anfühlenden, zerstörerischen Tritt verpasst hat.

Ich glaube auch langsam, ich habe in dem Sinn nie eines gehabt, obwohl ich immer irgendwo gewohnt habe, und dabei auch sehr lange (ja, ich weiß: ZU lange) bei meinen Eltern. Jedenfalls kann ich mich nicht mehr erinnern, dass ich mal einen Ort der Ruhe und ganz für mich selbst gehabt hätte, ohne dass mich ständig irgendwer schubst oder rumregelt, am schlimmsten dann, einfach weil er es KANN.

Wieso kann ich nicht einfach mal Glück haben und so einen Ort finden und dauerhaft behalten dürfen?

Not fair. :o(