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Borni soit qui mal y pense

 

"Wenn die Unfähigen die Ämter antreten - je unwürdiger sie sind, umso nachlässiger benehmen sie sich und um so mehr strotzen sie vor Dummheit und Draufgängertum" (Demokrit zugeschrieben, zit. nach Stobaios; dieser wiederum zitiert in: "Die Vorsokratiker II" von Jaap Mansfeld, Stuttgart, 1986, Seite 274 [altgriechisch] bzw. Seite 275 [deutsch].)

Just some idea.

memo (zip, 357 KB)

Als Doctor Who startete, im November 1963, war ich noch nicht geboren. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob meine Eltern sich da schon gekannt haben. Der Darsteller des "Doctor" war William Hartnell, zu diesem Zeitpunkt 55 1/2 Jahre alt.

Als die erste "Regeneration" erfolgte, also der Wechsel von William Hartnell zu Patrick Troughton, im Jahr 1966, waren meine Eltern immerhin schon verheiratet. Patrick Troughton war 46 1/2 Jahre alt bei der Übernahme der Rolle, wirkte aber, sorry, deutlich älter.

Als der zweite Wechsel erfolgte, 1970, zu Jon Pertwee, war ich eine "theoretische Möglichkeit". Pertwee war 50 Jahre alt bei Rollenübernahme und wirkte ebenfalls älter.

Als der dritte Wechsel erfolgte, zum damals jüngsten Doctor Who-Darsteller aller Zeiten, Tom Baker, war er 40 Jahre und ich knapp 28 Monate alt.

Beim vierten Wechsel zu Peter Davison im März 1981 war ich 8 1/2 und in der zweiten Klasse. Davison war wieder der jüngste Doctor Who-Darsteller aller Zeiten, mit damals noch nicht ganz 30 Jahren.

Auf ihn folgte im März 1984 ein damals 39-jähriger, Colin Baker. Dessen Abenteuer als "The Doctor" wurden in den frühen 1990er Jahren auf Deutsch synchronisiert, aber erst nach den Folgen "meines" Doctor, Sylvester McCoy, der im September 1987 mit 44 Jahren auf Baker folgte. Irgendwann während meines Zivildienstes, nachts, sah ich meine erste Doctor Who-Folge, "The Curse of Fenric".

Das war im Frühjahr 1993, ich war 20 1/2 Jahre alt. Eigentlich also für "sowas" zu alt, um es anzuschauen. Egal, es hat Spaß gemacht.

Im Mai 1996 übergab McCoy an Paul McGann, der 36 Jahre alt war, als er die Rolle übernahm - für einen einzigen TV-Film.

Die Serie war im Dezember 1989 eingestellt worden - die BBC hatte offenbar kein Interesse an "hausgemachter" Science Fiction; Nachrichtensendungen waren der Unternehmensleitung 1989 einfach wichtiger, und was keine Nachrichten waren, das ließ man entsprechend der Doktrin der Thatcher-Regierung nicht vom [bööööösen!] staatlichen Fernsehen produzieren, sondern von privaten Produktionsfirmen.

2005 wurde dann von der BBC Wales, ein Stück weit an der Zentrale in London vorbei, die Serie wieder aufgenommen. So eine Art "Regionalförderungsmaßnahme". Der Zehnte Doctor war Christopher Eccleston, bei Serienwiederbeginn im März 2005 41 Jahre alt und noch halbwegs beruhigende 8 Jahre älter als ich.

Schon im Juni 2005 erfolgte ein Wechsel zum Elften Doctor, David Tennant, damals 34 Jahre als und immerhin noch gut 1 1/4 Jahre älter als ich. Aber quasi "meine Generation".

Tja.

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der richtig weh tut.

Heute hat die BBC den Nachfolger von Tennant bekannt gegeben.

Einen gewissen "Matt Smith".

Smith wird 2010 im Frühjahr den Job von Tennant übernehmen. (Was echt schade ist, denn Tennant war echt super in der Rolle!)

Smiths Geburtstag: 28. Oktober 1982.

Er ist also mehr als 10 Jahre jünger als ich.

Und er spielt eine Rolle, deren erster Inhaber im durchaus respektablen Alter von 67 Jahren starb, als ich noch keine vollen 3 Jahre alt war.

Ich fühle mich sooooooooooooooooo alt. :o(

Wer die Daten der Doctor Who-Serien nachsehen will, falls das hier überhaupt noch irgendwer liest, möge diesem Link folgen -> http://en.wikipedia.org/wiki/Doctor_Who_serials

Achja, der Doctor selbst ist aktuell offiziell gut 900 Jahre alt...

Okay, ich gebe zu, ich HABE ein logisches Problem mit dem Konzept des "Geistigen Eigentums". Und mit dem Konzept des Eigentums an Rechten. Objekte, okay, da sehe ich noch irgendwo ein, dass da jemand ein Eigentum daran haben kann.

Aber DATEN? Oder sogar Gedanken???

Nicht wirklich.

Insofern hatte ich die Hoffnung, am 1. Weihnachtstag abends nur kurze Zeit nach der Sendung auf BBC 1 vielleicht die Weihnachtsepisode "The Next Doctor" aus der Serie "Doctor Who" sehen zu können.

Hindernis 1: Die BBC erlaubt den Zugriff auf ihre Online-Videos nur für IP-Adressen, die sich auf physische Orte innerhalb des Vereinigten Königreiches beziehen.

So weit, so schlecht.

"Aber wofür gibt es z.B. YouTube?"

Dachte ich.

Hindernis 2: Die BBC hat es geschafft, dass auch bei YouTube nichts von dieser Folge zu finden ist. DRECK. Ein paar Stunden war ein erster Teil eines Feed mit zu einer ver-vir-ten Seite lockenden Link aufrufbar. Selbst der ist mittlerweile tot. Und die Kommentare ebenda wurden dezent zensiert.

Besonders jene, in denen User sich darüber beschwert haben, dass die BBC den Zugriff nur für Brit_innen in Großbritannien zulässt...

So viel zum Thema "Frohes Fest".

*brumm*

Niemals (Farin Urlaub Racing Team)

Ich wünsch mir, dass ich dich vergessen kann,
Ich würd dich gerne einfach ignorieren.
Ich bin mir sicher, irgendwann,
Wird das auch einfach über Nacht passieren.
Bis dahin wird einige Zeit vergehen,
Bis dahin muss ich noch geduldig warten.
Ich werd' versuchen dich nicht anzusehen,
Weil meine Blicke mich verraten.

Doch mir ist klar,
Dass da niemals etwas sein wird,
Weil da niemals etwas war.

Vielleicht liegt's daran,
Dass ich zu oft allein war,
Als ich klein war.
Oder dass mein Vater gemein war.
Nein, dass soll keine Verteidigung sein,
Ich wüsste nur selber gern,
Woran es eigentlich liegt,
Dass ich auf Wolken geh',
Wenn ich dich seh'.
Mein Kopf ist JWD,
Und es tut mir weh,
Dass du nicht weißt,
Wie es in mir aussieht.

Ich lege dir mein Herz zu Füßen,
Was soll ich noch damit,
Bitte tritt es nicht kaputt,
Es litt bereits genug.

Mir ist klar,
Dass da niemals etwas sein wird,
Weil da niemals etwas war.

Du sagst du willst nichts von mir,
Ich träume trotzdem von dir,
Was ich nicht habe,
Kann ich auch nicht verlieren.
Du sagst es hat keinen Sinn,
Wenn wir zwei etwas beginnen,
Zu spät, denn ich steck mittendrin.

Die Zeit vergeht langsam,
Es vergeht kein Tag,
An dem ich nicht an dich denke,
Mit jedem Herzschlag.
Es vergeht kein Tag,
Es vergeht keine Stunde,
Ich denk jetzt an dich,
Jetzt, in dieser Sekunde.
Und immer und ständig,
Bei Tag und bei Nacht,
Was ist bloß mit mir los,
Was hast du mit mir gemacht?

Mir ist klar,
Dass da niemals etwas sein wird,
Weil da niemals etwas war.